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Neuigkeiten

ASIIN akkreditiert 4.000sten MINT-Studiengang

Die Akkreditierungsagentur ASIIN kann mit dem Abschluss der Sitzung ihrer Akkreditierungskommission am 1. Juli 2016 die...

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MNFT tritt Partnerschaft im hochschulischen MINT-Bereich bei

Der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultätentag (MNFT) hat auf seiner Beiratssitzung Anfang Dezember beschlossen, der...

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Kooperationsvereinbarung zwischen EASPA und der International TUNING Academy unterzeichnet

Die International Tuning Academy (TUNING), repräsentiert durch ihre Direktoren Prof. Wagenaar (Groningen) und Pablo Beneitone...

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Akkreditierte und begutachtete Studiengänge



Studiengangname
(Originalsprache)

Medizintechnik

Studiengangname
(engl. Übersetzung)

Medical Engineering

Abschlussgrad

Bachelor of Engineering

Studienform

Vollzeit-Studiengang

Studiendauer

3,5 Jahre

Kreditpunkte

210 ECTS-Credits

Hochschultyp

Universität

Hochschulname(n)
(Originalsprache)

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Hochschulname
(engl. Übersetzung)

Brandenburg University of Technology (BTU) Cottbus – Senftenberg

Trägerschaft der Hochschule(n)

staatlich

Website

http://www.b-tu.de

Fakultät/Fachbereich

Kontaktperson

Telefon

E-Mail

Staat

Germany

Siegel

ASIIN, AR

Beteiligte ASIIN-Fachausschüsse

FA 1 (Maschinenbau/Verfahrenstechnik),
FA 10 (Biowissenschaften)

ASIIN-Siegel

Akkreditiert am

22.03.2013

Akkreditiert bis

31.03.2021
(Akkreditiert für den Auslaufbetrieb.)

Auflagen

erfüllt

Profil

Der Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Fachhochschule Lausitz ist nicht konsekutiv und eher national ausgerichtet. Grundsätzliches Ausbildungsziel des Bachelorprogramms ist es, die Absolventen für einen zukünftig wachsenden Bereich der Medizintechnik in Deutschland vorzubereiten. Die Medizintechnik erwirtschafte in Deutschland über die Hälfte ihres Umsatzes mit Produkten, die jünger als zwei Jahre seien. Im Bereich der Forschung und Entwicklung sei auch in Zukunft mit einem Expertenmangel zu rechnen, dem der Bachelorstudiengang Rechnung trage. Ausgehend von medizinischen und technischen Grundkenntnissen sollen die Studierenden befähigt werden, wissenschaftliche Erkenntnisse und ingenieurmäßige Methoden an-zuwenden, um praxisgerechte Lösungen auf dem Gebiet der Medizin- und Rehabilitationstechnik zu erarbeiten bzw. im Anwen-dungsbereich umzusetzen oder beratend tätig zu sein. Die Studie-renden sollen durch die Mitarbeit an verschiedenen Projekten zur interdisziplinären Arbeit in Medizin und Technik befähigt werden. Der Bachelorstudiengang soll die Studierenden darüber hinaus zur Teilnahme an Masterprogrammen qualifizieren. Zukünftig ist die Einrichtung eines Masterstudiengangs Medizinische Technik an der Fachhochschule Lausitz geplant. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen entsprechen den gesetzlichen Regelungen des Landes Brandenburg. Neben der Fachhochschulreife wird ein 8-wöchiges Vorpraktikum erwartet. Unter bestimmten Voraussetzungen wird auch Bewerbern ohne Fachhochschulreife, die über einschlägige Berufserfahrungen verfügen, das Studium ermöglicht. Die Eignung wird nach §25, Absatz 3 BHG festgestellt. Auf Nachfrage weist die Hochschule darauf hin, dass für ausländische Bewerber Deutschkenntnisse im Umfang der DSH-Sprachprüfung obligatorisch seien. Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Medizinische Technik sieht in den ersten drei Semestern die Vermittlung vorwiegend grundlagenorientierter Pflichtmodule vor. Vermittelt werden die Grundlagen der Mathematik, der Informatik sowie der Experimen-talphysik, zuzüglich eines Physikalischen Praktikums. An Grundlagen aus dem medizinischen Bereich werden Anatomie, Hygiene und Physiologie, zuzüglich eines Physiologie-Praktikums, behandelt. Darüber hinaus erhalten die Studierenden eine Einführung in Technische Mechanik 1 bis 3 (Statik, Festigkeitslehre 1, Dynamik), CAD, Konstruktionslehre 1 und 2 (Technische Darstellung und Technische Gestaltung), Werkstofftechnik 1 und 2 sowie Grundlagen der Elektrotechnik. Vorgesehen ist außerdem ein Fremdsprachen-Modul. Für das vierte bis sechste Semester sind vertiefende und weitere Pflicht- und Wahlmodule vorgesehen. Aufbauend auf den Kenntnissen der ersten drei Semester werden Medizinische Grundlagen von Krankheiten und Körperbehinderungen, Biomechanik, Biokompatible Werkstoffe und Medizinische Mikrosystem-technik gelehrt. Module zu Konstruktionslehre 3 (Maschinenele-mente), Fertigungstechnik 1 und 2, Grundlagen der Regelungstechnik und Steuerungstechnik werden ergänzt durch Module zu Pharmazie und Heilpädagogik, zu Biotelemetrie, Medizin- und Rehagerätetechnik, Technische Orthopädie und Rehabilitationstechnik, Leichtbau, Ergonomie, Physiologie. Module zur Betriebswirtschaftslehre sowie aus dem Wahlpflichtbereich (Methodik der wiss. Arbeit, Einführung in FEM, Konstruktionstechnik 1, Werkstofftechnik 3, Fertigungstechnik 3/Beschichtungstechnik, Technische Thermo- und Fluiddynamik) runden das Programm ab. Im siebten Semester absolvieren die Studierenden die praktische Studienphase von 14 Wochen, erstellen die Bachelorarbeit im Umfang von 12 ECTS-Punkten sowie eine weitere wissenschaftliche Arbeit. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.

Bewertung

Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Fachhochschule Lausitz. Positiv hervorzuheben sind die Atmosphäre des Fachbereichs, die gute Ausstattung, das große wissenschaftliche Potenzial der Labore und der Umfang der Drittmittelprojekte. Als verbesserungswürdig bewerten die Gutachter das sehr große Gewicht, das externe Lehrbeauftragte haben. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbes-serungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

Siegel des Akkreditierungsrates

Akkreditiert am

22.03.2013

Akkreditiert bis

31.03.2021
(Akkreditiert für den Auslaufbetrieb.)

Auflagen

erfüllt

Profil

Der Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Fachhochschule Lausitz ist nicht konsekutiv und eher national ausgerichtet. Grundsätzliches Ausbildungsziel des Bachelorprogramms ist es, die Absolventen für einen zukünftig wachsenden Bereich der Medizintechnik in Deutschland vorzubereiten. Die Medizintechnik erwirtschafte in Deutschland über die Hälfte ihres Umsatzes mit Produkten, die jünger als zwei Jahre seien. Im Bereich der Forschung und Entwicklung sei auch in Zukunft mit einem Expertenmangel zu rechnen, dem der Bachelorstudiengang Rechnung trage. Ausgehend von medizinischen und technischen Grundkenntnissen sollen die Studierenden befähigt werden, wissenschaftliche Erkenntnisse und ingenieurmäßige Methoden an-zuwenden, um praxisgerechte Lösungen auf dem Gebiet der Medizin- und Rehabilitationstechnik zu erarbeiten bzw. im Anwen-dungsbereich umzusetzen oder beratend tätig zu sein. Die Studie-renden sollen durch die Mitarbeit an verschiedenen Projekten zur interdisziplinären Arbeit in Medizin und Technik befähigt werden. Der Bachelorstudiengang soll die Studierenden darüber hinaus zur Teilnahme an Masterprogrammen qualifizieren. Zukünftig ist die Einrichtung eines Masterstudiengangs Medizinische Technik an der Fachhochschule Lausitz geplant. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen entsprechen den gesetzlichen Regelungen des Landes Brandenburg. Neben der Fachhochschulreife wird ein 8-wöchiges Vorpraktikum erwartet. Unter bestimmten Voraussetzungen wird auch Bewerbern ohne Fachhochschulreife, die über einschlägige Berufserfahrungen verfügen, das Studium ermöglicht. Die Eignung wird nach §25, Absatz 3 BHG festgestellt. Auf Nachfrage weist die Hochschule darauf hin, dass für ausländische Bewerber Deutschkenntnisse im Umfang der DSH-Sprachprüfung obligatorisch seien. Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Medizinische Technik sieht in den ersten drei Semestern die Vermittlung vorwiegend grundlagenorientierter Pflichtmodule vor. Vermittelt werden die Grundlagen der Mathematik, der Informatik sowie der Experimen-talphysik, zuzüglich eines Physikalischen Praktikums. An Grundlagen aus dem medizinischen Bereich werden Anatomie, Hygiene und Physiologie, zuzüglich eines Physiologie-Praktikums, behandelt. Darüber hinaus erhalten die Studierenden eine Einführung in Technische Mechanik 1 bis 3 (Statik, Festigkeitslehre 1, Dynamik), CAD, Konstruktionslehre 1 und 2 (Technische Darstellung und Technische Gestaltung), Werkstofftechnik 1 und 2 sowie Grundlagen der Elektrotechnik. Vorgesehen ist außerdem ein Fremdsprachen-Modul. Für das vierte bis sechste Semester sind vertiefende und weitere Pflicht- und Wahlmodule vorgesehen. Aufbauend auf den Kenntnissen der ersten drei Semester werden Medizinische Grundlagen von Krankheiten und Körperbehinderungen, Biomechanik, Biokompatible Werkstoffe und Medizinische Mikrosystem-technik gelehrt. Module zu Konstruktionslehre 3 (Maschinenele-mente), Fertigungstechnik 1 und 2, Grundlagen der Regelungstechnik und Steuerungstechnik werden ergänzt durch Module zu Pharmazie und Heilpädagogik, zu Biotelemetrie, Medizin- und Rehagerätetechnik, Technische Orthopädie und Rehabilitationstechnik, Leichtbau, Ergonomie, Physiologie. Module zur Betriebswirtschaftslehre sowie aus dem Wahlpflichtbereich (Methodik der wiss. Arbeit, Einführung in FEM, Konstruktionstechnik 1, Werkstofftechnik 3, Fertigungstechnik 3/Beschichtungstechnik, Technische Thermo- und Fluiddynamik) runden das Programm ab. Im siebten Semester absolvieren die Studierenden die praktische Studienphase von 14 Wochen, erstellen die Bachelorarbeit im Umfang von 12 ECTS-Punkten sowie eine weitere wissenschaftliche Arbeit. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.

Bewertung

Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Bachelorstudiengang Medizintechnik an der Fachhochschule Lausitz. Positiv hervorzuheben sind die Atmosphäre des Fachbereichs, die gute Ausstattung, das große wissenschaftliche Potenzial der Labore und der Umfang der Drittmittelprojekte. Als verbesserungswürdig bewerten die Gutachter das sehr große Gewicht, das externe Lehrbeauftragte haben. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbes-serungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

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