DE EN RU

Neuigkeiten

Internationale Konferenz über die Rolle der fachspezifischen Qualitätssicherung

Das europäische Netzwerk der fachspezifischen Qualitätssicherer EASPA lädt ein zur internationalen Konferenz “Subject-based...

mehr...

Neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters erschienen

Eine neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters ist heute erschienen und steht für Sie zum Download bereit. Der Postversand startet...

mehr...

Aufnahme der ASIIN in die INQAAHE „Guidelines of Good Practice Datenbank“

Am 31. August 2012 hatte die ASIIN einen Antrag beim „International Network for Quality Assurance in Higher Education“...

mehr...

Akkreditierte Studiengänge



Studiengangname
(Originalsprache)

Physik

Studiengangname
(engl. Übersetzung)

Physics

Abschlussgrad

Bachelor of Science

Studienform

Vollzeit-Studiengang

Studiendauer

3 Jahre

Hochschultyp

Universität

Hochschulname(n)

Philipps-Universität Marburg

Trägerschaft der Hochschule(n)

staatlich

Website

http://www.uni-marburg.de

Fakultät/Fachbereich

Fachbereich Physik

Kontaktperson

PD. Dr. Andreas Schrimpf

Telefon

+49 6421-2821336

E-Mail

andreas.schrimpf@physik.uni-marburg.de

Staat

Germany

Vergebene Siegel

ASIIN, AR

Beteiligte ASIIN-Fachausschüsse

FA 13 (Physik)

ASIIN-Siegel

Akkreditiert am

15.12.2009

Akkreditiert bis

30.09.2017

Auflagen

erfüllt

Profil

Der Bachelorstudiengang „Physik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Der Bachelorstudiengang soll zu qualifiziertem und verantwortlichem Handeln in der Berufspraxis unter Einbeziehung wissenschaftlicher und technischer Fortschritte, zur Mitarbeit in einem Team in Wissenschaft und Wirtschaft, zur selbständigen Aneignung weiterer Kenntnisse und zu selbständiger Einarbeitung in neue Problemstellungen sowie zu einem weiterführenden Master- oder Promotionsstudium befähigen. Das Curriculum besteht aus einem experimentellen, theoretischen und mathematischen Bereich sowie einem Nebenfach. Die Kenntnisse und Fähigkeiten in den nichtphysikalischen Nebenfächern unterscheiden sich je nach Schwerpunkt und beinhalten 12 bis 27 CP in Chemie, Biologie oder Informatik. Das Kernstudium ist von allen Studierenden des Bachelorstudiengangs unabhängig von der Schwerpunktsetzung zu absolvieren. Es besteht aus den Modulen der Bereiche Einführung in die Physik, Mathematik, Experimentalphysik, Theoretische Physik, Praktika und Präsentation und Kommunikation. Im zweisemestrigen Block „Einführung in die Physik“ mit den Modulen „Mechanik“ und „Elektrizität und Wärme“ soll die Grundlage für das weitere Studium im Fach Physik gelegt werden. In der Mathematik sind für das erste Studienjahr folgende Module vorgesehen: „Lineare Algebra I“ (oder Mathematik I) und „Analysis I“ (oder Mathematik II). Für die Studierenden des Bachelorstudiengangs mit Schwerpunkt Allgemeine Physik werden die Module „Einführung in die Analysis“, „Analysis I“ und „Lineare Algebra I“ empfohlen. Für die Studierenden der anderen Schwerpunkte werden die Module „Mathematik I“ und „Mathematik II“ empfohlen. Alle Studierenden absolvieren ein weiteres frei wählbares Mathematik-Modul, wie zum Beispiel „Numerik“, „Analysis III“, „Differentialgleichungen“, „Funktionentheorie“ oder „Funktionalanalysis“. Der zweisemestrige Bereich „Experimentalphysik“ baut auf dem Block „Einführung in die Physik“ auf und besteht aus den Modulen „Optik und Quantenphänomene“ und „Festkörperphysik“ mit jeweils Vorlesungen und Übungen. Der dreisemestrige Bereich „Theoretische Physik“ beginnt im zweiten Fachsemester mit dem Modul ‚Theoretische Mechanik’. Im dritten und vierten Fachsemester können alternativ die Veranstaltungen „Klassische Feldtheorie“ und „Quantenmechanik“ oder „Feldtheorie und Thermodynamik“ und „Quantenphysik und Statistik“ gewählt werden. Für die Studierenden, die den Schwerpunkt Allgemeine Physik wählen, wird dringend die Kombination „Klassische Feldtheorie“ und „Quantenmechanik“ empfohlen. Für die Studierenden mit den anderen drei Schwerpunkten wird die Alternative „Feldtheorie und Thermodynamik“ und „Quantenphysik und Statistik“ empfohlen, in der die Basiskonzepte der Theoretischen Physik vorgestellt und geübt werden. Der Bereich Praktika besteht aus dem Grundpraktikum sowie dem Fortgeschrittenenpraktikum. Im Schwerpunkt Allgemeine Physik werden in Experimentalphysik, Mathematik und im Wahlfach fortgeschrittene Themen angesprochen. Experimentalphysik umfasst die Module „Atom- und Molekülphysik“, „Kern-Teilchen- und Astrophysik“ und ein Vertiefungs-Fortgeschrittenenpraktikum, in dem selbständig Versuche durchgeführt werden, die den im Fachbereich vertretenen Arbeitsgruppen zugeordnet sind. In Mathematik ist zusätzlich das Modul „Analysis II“ zu absolvieren. Im Wahlfach werden Module mit insgesamt 12 CP aus den Fächern Chemie, Informatik oder Biologie empfohlen. Zugelassen sind alternativ auch Module aus jedem anderen naturwissenschaftlichen Fach. Über die Zulassung weiterer Fächer entscheidet der Prüfungsausschuss. Der Schwerpunkt Physik mit Materialwissenschaften besteht aus Modulen in Chemie und in den Physikalischen Grundlagen der Materialwissenschaften. In Chemie ist das Basismodul Chemie zu absolvieren, welches aus einer Grundvorlesung, einer Übung und einem chemischen Grundpraktikum besteht. In den Physikalischen Grundlagen der Materialwissenschaften können drei der vier Module „Methoden der Materialwissenschaften“, „Halbleiterphysik und Halbleiterbauelemente“, „Oberflächenphysik“ und „Molekulare Materialien und elektronische Bauteile“ gewählt werden. In einem materialwissenschaftlichen Praktikum werden Kenntnisse zu modernen Herstellungsverfahren und Verfahren zur Charakterisierung von Materialien erworben. Der Schwerpunkt Physik mit Biologie besteht aus Modulen in Experimentalphysik, Mathematik, Biologie und Chemie. In Physik ist das Modul „Atom- und Molekülphysik” und in Chemie das Modul „Chemie und Biochemie“ zu absolvieren. Die Inhalte im Schwerpunkt Biologie orientieren sich am Studiengang Biology (B.Sc), in dem in fünf biologischen Kernmodulen ein Überblick über die Biologie angeboten wird. Für den Schwerpunkt Physik mit Biologie werden drei dieser fünf biologischen Kernmodule gefordert. Empfohlen werden die Kernmodule „Genetik und Mikrobiologie“, „Anatomie und Physiologie der Tiere“ sowie „Zell- und Entwicklungsbiologie“. Der Schwerpunkt Physik mit Informatik besteht aus den beiden grundlegenden Modulen in Praktischer Informatik, einer Vertiefung, den beiden Modulen der Computational Physics und dem Computational Physics Project. In Praktischer Informatik werden Grundkenntnisse der Programmierung und Kenntnisse von Algorithmen und Datenstrukturen vermittelt. Die Anwendung erfolgt in Angewandter Informatik und in der Computational Physics. Die Vertiefung besteht aus zwei Modulen, die aus dem Angebot der Informatik, der Numerischen Mathematik oder der Physik gewählt werden können. Der Studiengang wird mit einer Bachelorarbeit im Umfang von 12 Kreditpunkten abgeschlossen. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen sind im Hessischen Hochschulgesetz verankert. Zum Bachelorstudiengang ist berechtigt, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung (§ 63 HHG) besitzt. Der Studienbeginn liegt im Winter- und im Sommersemester.

Bewertung

Positiv hervorzuheben ist die bereits seit langem funktionierende Einbeziehung der Studierenden in die Studiengangsentwicklung. Zudem werden die Bemühungen gesehen, die Prüfungsformen an den Modulzielen auszurichten und das Interesse der Dozenten an den Studierenden und an der Lehre. Die Modernisierung der Praktika macht einen positiven Eindruck. Schließlich sollen die Stärken in der Forschung bereits im Bachelorstudiengang implementiert werden und insgesamt ist der Fachbereich um Interdisziplinarität bemüht. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

Siegel des Akkreditierungsrates

Akkreditiert am

15.12.2009

Akkreditiert bis

30.09.2017

Auflagen

erfüllt

Profil

Der Bachelorstudiengang „Physik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Der Bachelorstudiengang soll zu qualifiziertem und verantwortlichem Handeln in der Berufspraxis unter Einbeziehung wissenschaftlicher und technischer Fortschritte, zur Mitarbeit in einem Team in Wissenschaft und Wirtschaft, zur selbständigen Aneignung weiterer Kenntnisse und zu selbständiger Einarbeitung in neue Problemstellungen sowie zu einem weiterführenden Master- oder Promotionsstudium befähigen. Das Curriculum besteht aus einem experimentellen, theoretischen und mathematischen Bereich sowie einem Nebenfach. Die Kenntnisse und Fähigkeiten in den nichtphysikalischen Nebenfächern unterscheiden sich je nach Schwerpunkt und beinhalten 12 bis 27 CP in Chemie, Biologie oder Informatik. Das Kernstudium ist von allen Studierenden des Bachelorstudiengangs unabhängig von der Schwerpunktsetzung zu absolvieren. Es besteht aus den Modulen der Bereiche Einführung in die Physik, Mathematik, Experimentalphysik, Theoretische Physik, Praktika und Präsentation und Kommunikation. Im zweisemestrigen Block „Einführung in die Physik“ mit den Modulen „Mechanik“ und „Elektrizität und Wärme“ soll die Grundlage für das weitere Studium im Fach Physik gelegt werden. In der Mathematik sind für das erste Studienjahr folgende Module vorgesehen: „Lineare Algebra I“ (oder Mathematik I) und „Analysis I“ (oder Mathematik II). Für die Studierenden des Bachelorstudiengangs mit Schwerpunkt Allgemeine Physik werden die Module „Einführung in die Analysis“, „Analysis I“ und „Lineare Algebra I“ empfohlen. Für die Studierenden der anderen Schwerpunkte werden die Module „Mathematik I“ und „Mathematik II“ empfohlen. Alle Studierenden absolvieren ein weiteres frei wählbares Mathematik-Modul, wie zum Beispiel „Numerik“, „Analysis III“, „Differentialgleichungen“, „Funktionentheorie“ oder „Funktionalanalysis“. Der zweisemestrige Bereich „Experimentalphysik“ baut auf dem Block „Einführung in die Physik“ auf und besteht aus den Modulen „Optik und Quantenphänomene“ und „Festkörperphysik“ mit jeweils Vorlesungen und Übungen. Der dreisemestrige Bereich „Theoretische Physik“ beginnt im zweiten Fachsemester mit dem Modul ‚Theoretische Mechanik’. Im dritten und vierten Fachsemester können alternativ die Veranstaltungen „Klassische Feldtheorie“ und „Quantenmechanik“ oder „Feldtheorie und Thermodynamik“ und „Quantenphysik und Statistik“ gewählt werden. Für die Studierenden, die den Schwerpunkt Allgemeine Physik wählen, wird dringend die Kombination „Klassische Feldtheorie“ und „Quantenmechanik“ empfohlen. Für die Studierenden mit den anderen drei Schwerpunkten wird die Alternative „Feldtheorie und Thermodynamik“ und „Quantenphysik und Statistik“ empfohlen, in der die Basiskonzepte der Theoretischen Physik vorgestellt und geübt werden. Der Bereich Praktika besteht aus dem Grundpraktikum sowie dem Fortgeschrittenenpraktikum. Im Schwerpunkt Allgemeine Physik werden in Experimentalphysik, Mathematik und im Wahlfach fortgeschrittene Themen angesprochen. Experimentalphysik umfasst die Module „Atom- und Molekülphysik“, „Kern-Teilchen- und Astrophysik“ und ein Vertiefungs-Fortgeschrittenenpraktikum, in dem selbständig Versuche durchgeführt werden, die den im Fachbereich vertretenen Arbeitsgruppen zugeordnet sind. In Mathematik ist zusätzlich das Modul „Analysis II“ zu absolvieren. Im Wahlfach werden Module mit insgesamt 12 CP aus den Fächern Chemie, Informatik oder Biologie empfohlen. Zugelassen sind alternativ auch Module aus jedem anderen naturwissenschaftlichen Fach. Über die Zulassung weiterer Fächer entscheidet der Prüfungsausschuss. Der Schwerpunkt Physik mit Materialwissenschaften besteht aus Modulen in Chemie und in den Physikalischen Grundlagen der Materialwissenschaften. In Chemie ist das Basismodul Chemie zu absolvieren, welches aus einer Grundvorlesung, einer Übung und einem chemischen Grundpraktikum besteht. In den Physikalischen Grundlagen der Materialwissenschaften können drei der vier Module „Methoden der Materialwissenschaften“, „Halbleiterphysik und Halbleiterbauelemente“, „Oberflächenphysik“ und „Molekulare Materialien und elektronische Bauteile“ gewählt werden. In einem materialwissenschaftlichen Praktikum werden Kenntnisse zu modernen Herstellungsverfahren und Verfahren zur Charakterisierung von Materialien erworben. Der Schwerpunkt Physik mit Biologie besteht aus Modulen in Experimentalphysik, Mathematik, Biologie und Chemie. In Physik ist das Modul „Atom- und Molekülphysik” und in Chemie das Modul „Chemie und Biochemie“ zu absolvieren. Die Inhalte im Schwerpunkt Biologie orientieren sich am Studiengang Biology (B.Sc), in dem in fünf biologischen Kernmodulen ein Überblick über die Biologie angeboten wird. Für den Schwerpunkt Physik mit Biologie werden drei dieser fünf biologischen Kernmodule gefordert. Empfohlen werden die Kernmodule „Genetik und Mikrobiologie“, „Anatomie und Physiologie der Tiere“ sowie „Zell- und Entwicklungsbiologie“. Der Schwerpunkt Physik mit Informatik besteht aus den beiden grundlegenden Modulen in Praktischer Informatik, einer Vertiefung, den beiden Modulen der Computational Physics und dem Computational Physics Project. In Praktischer Informatik werden Grundkenntnisse der Programmierung und Kenntnisse von Algorithmen und Datenstrukturen vermittelt. Die Anwendung erfolgt in Angewandter Informatik und in der Computational Physics. Die Vertiefung besteht aus zwei Modulen, die aus dem Angebot der Informatik, der Numerischen Mathematik oder der Physik gewählt werden können. Der Studiengang wird mit einer Bachelorarbeit im Umfang von 12 Kreditpunkten abgeschlossen. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen sind im Hessischen Hochschulgesetz verankert. Zum Bachelorstudiengang ist berechtigt, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung (§ 63 HHG) besitzt. Der Studienbeginn liegt im Winter- und im Sommersemester.

Bewertung

Positiv hervorzuheben ist die bereits seit langem funktionierende Einbeziehung der Studierenden in die Studiengangsentwicklung. Zudem werden die Bemühungen gesehen, die Prüfungsformen an den Modulzielen auszurichten und das Interesse der Dozenten an den Studierenden und an der Lehre. Die Modernisierung der Praktika macht einen positiven Eindruck. Schließlich sollen die Stärken in der Forschung bereits im Bachelorstudiengang implementiert werden und insgesamt ist der Fachbereich um Interdisziplinarität bemüht. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

Drucken
© 2013 ASIIN e. V.