Internationale Konferenz über die Rolle der fachspezifischen Qualitätssicherung
Das europäische Netzwerk der fachspezifischen Qualitätssicherer EASPA lädt ein zur internationalen Konferenz “Subject-based...Neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters erschienen
Eine neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters ist heute erschienen und steht für Sie zum Download bereit. Der Postversand startet...Aufnahme der ASIIN in die INQAAHE „Guidelines of Good Practice Datenbank“
Am 31. August 2012 hatte die ASIIN einen Antrag beim „International Network for Quality Assurance in Higher Education“...Studiengangname | Informatik |
|---|---|
Studiengangname | Informatics |
Abschlussgrad | Bachelor of Science |
Studienform | Vollzeit-Studiengang |
Studiendauer | 3 Jahre |
Hochschultyp | Universität |
Hochschulname(n) | Technische Universität München |
Trägerschaft der Hochschule(n) | staatlich |
Website | |
Fakultät/Fachbereich | Fakultät für Informatik |
Kontaktperson | Prof. Dr. Florian Matthes |
Telefon | +49-89.289.17132 |
Staat | Germany |
Vergebene Siegel | ASIIN, AR |
Beteiligte ASIIN-Fachausschüsse | FA 4 (Informatik) |
ASIIN-Siegel | |
Akkreditiert am | 27.03.2009 |
Akkreditiert bis | 30.09.2014 |
Auflagen | erfüllt |
Profil | Der Bachelorstudiengang „Informatik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Das Studium ist gebührenpflichtig (592 EUR pro Semester). Der Bachelorstudiengang Informatik soll die Absolventen dazu befähigen, die vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse in Studium und Praxis anzuwenden und sich im Zuge des lebenslangen Lernens schnell neue, vertiefende Kenntnisse anzueignen. Er soll einen Einstieg in den Arbeitsmarkt für entsprechende Aufgaben und auch den Wechsel des Studienorts ermöglichen. Absolventen des Studiengangs sollen sowohl für einen konsekutiven Masterstudiengang in der Informatik als auch für Spezial-Masterstudiengänge im Gebiet der Informatik qualifiziert sein. Das Qualifikationsniveau der Bachelorabsolventen der Technischen Universität München soll insgesamt deutlich oberhalb des Durchschnitts anderer Universitäten im deutschsprachigen Raum liegen, um Absolventen auch den Zugang zu zulassungsbeschränkten und Elite-Studiengängen zu vereinfachen. Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Informatik besteht aus Modulen, die in der Regelstudienzeit in sechs Semestern studiert werden sollen. Weiterhin erfolgt die Vermittlung der mathematischen Grundlagen und ihre Anwendung zur Lösung von Problemen in der Informatik eng verzahnt. Dabei wurde zum Beispiel bewusst das Modul Diskrete Strukturen in das erste Semester vorgezogen, um die Studierenden bereits früh an diese für die Informatik fundamentalen mathematischen Abstraktionen heranzuführen, und um diese auch zeitnah in Vorlesungen wie Grundlagen Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken und Rechnernetzen nutzen zu können. Weiterhin wurden die Inhalte und Lernziele der Vorlesungen Lineare Algebra für Informatiker und Analysis für Informatiker so definiert, dass bereits im Rahmen der Vorlesung der Nutzen der theoretischen Konzepte für Informatiker erkennbar ist. Die Auswahl der Pflicht-Themen im Bereich Informatik ist eher konservativ und betont die Rolle des Bachelor-Studiums als stabile Grundlage, von der ausgehend sich die Absolventen sehr verschiedenartigen Masterstudiengängen gemäß ihrer individuellen Interessen und Fähigkeiten zuwenden können. Wichtige aber eher speziellere Themen, wie die Robotik, die Künstliche Intelligenz, die Computergrafik, wurden nicht als verpflichtende Module in das Curriculum aufgenommen. Je nach Interesse können Studierende diese Module im Rahmen des Wahlbereichs Informatik, in dem mindestens 10 ECTS erbracht werden müssen, aber bereits im Bachelor-Studium belegen. Module aus dem Wahlbereich Informatik werden erst im dritten Studienjahr abgelegt. Sie dürfen dann im Masterstudiengang Informatik nicht erneut eingebracht werden. Alle Vorlesungen werden durch betreute Übungen in Kleingruppen von durchschnittlich 15 oder weniger Teilnehmern ergänzt, um neben theoretischen Kenntnissen auch methodische und praktische Fertigkeiten zu erwerben. Integraler Bestandteil des Studiums ist das Anwendungsfach im Umfang von 21 CP. Ziel des Anwendungsfachs ist die Befähigung zur Zusammenarbeit mit Experten aus dem Anwendungsgebiet, insbesondere zur Entwicklung von Informatik-Lösungen für Probleme aus dem Anwendungsgebiet. Neben den Standard-Anwendungsfächern Wirtschaftswissenschaften, Maschinenwesen, Mathematik, Elektrotechnik & Informationstechnik und Medizin können die Studierenden ein Sonderanwendungsfach aus dem Lehrangebot der TU München oder der LMU München wählen. Der Studiengang wird mit einer Bachelorarbeit und einem Bachelorkolloquium im Umfang von zusammen 15 Kreditpunkten abgeschlossen. Für den Bachelorstudiengang Informatik sind Praktika oder Berufserfahrungen keine Zulassungsvoraussetzungen. Sie können aber beim Eignungsfeststellungsverfahren für den Bachelorstudiengang berücksichtigt werden. Es müssen ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachgewiesen werden, wie es universitätsweit einheitlich geregelt ist. Für den Bachelorstudiengang Informatik müssen alle Bewerber ein Eignungsfeststellungsverfahren durchlaufen, das zweistufig aufgebaut ist: In der ersten Stufe entscheiden die Durchschnittsnote und fachspezifische Einzelnoten (Mathematik, Deutsch, Englisch und beste Note der Naturwissenschaften einschließlich Informatik) der Hochschulzugangsberechtigung, ob ein Bewerber sofort angenommen, sofort abgelehnt oder zu einem Auswahlgespräch (zweite Stufe) eingeladen wird. In dem Auswahlgespräch soll festgestellt werden, ob der Bewerber erwarten lässt, das Ziel des Studiengangs auf wissenschaftlicher Grundlage selbstständig und verantwortungsbewusst zu erreichen. In dem Gespräch werden keine besonderen Vorkenntnisse verlangt, die über das Niveau einer allgemeinen Gymnasialbildung hinausgehen. Von allen Bewerbern wird verlangt, dass sie mit dem Zulassungsantrag ein Motivationsschreiben einreichen, in dem sie die Wahl des Studienganges und der Hochschule begründen. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester. |
Bewertung | Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind die sehr gute personelle Ausstattung und die klar formulierten Ziele der Studiengänge (Anspruch der fachlichen Exzellenz, Ausbildung zum kompetenten Generalisten). Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einem Punkt als Auflage gefordert. |
Siegel des Akkreditierungsrates | |
Akkreditiert am | 27.03.2009 |
Akkreditiert bis | 30.09.2014 |
Auflagen | erfüllt |
Profil | Der Bachelorstudiengang „Informatik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots. Das Studium ist gebührenpflichtig (592 EUR pro Semester). Der Bachelorstudiengang Informatik soll die Absolventen dazu befähigen, die vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse in Studium und Praxis anzuwenden und sich im Zuge des lebenslangen Lernens schnell neue, vertiefende Kenntnisse anzueignen. Er soll einen Einstieg in den Arbeitsmarkt für entsprechende Aufgaben und auch den Wechsel des Studienorts ermöglichen. Absolventen des Studiengangs sollen sowohl für einen konsekutiven Masterstudiengang in der Informatik als auch für Spezial-Masterstudiengänge im Gebiet der Informatik qualifiziert sein. Das Qualifikationsniveau der Bachelorabsolventen der Technischen Universität München soll insgesamt deutlich oberhalb des Durchschnitts anderer Universitäten im deutschsprachigen Raum liegen, um Absolventen auch den Zugang zu zulassungsbeschränkten und Elite-Studiengängen zu vereinfachen. Das Curriculum des Bachelorstudiengangs Informatik besteht aus Modulen, die in der Regelstudienzeit in sechs Semestern studiert werden sollen. Weiterhin erfolgt die Vermittlung der mathematischen Grundlagen und ihre Anwendung zur Lösung von Problemen in der Informatik eng verzahnt. Dabei wurde zum Beispiel bewusst das Modul Diskrete Strukturen in das erste Semester vorgezogen, um die Studierenden bereits früh an diese für die Informatik fundamentalen mathematischen Abstraktionen heranzuführen, und um diese auch zeitnah in Vorlesungen wie Grundlagen Algorithmen und Datenstrukturen, Datenbanken und Rechnernetzen nutzen zu können. Weiterhin wurden die Inhalte und Lernziele der Vorlesungen Lineare Algebra für Informatiker und Analysis für Informatiker so definiert, dass bereits im Rahmen der Vorlesung der Nutzen der theoretischen Konzepte für Informatiker erkennbar ist. Die Auswahl der Pflicht-Themen im Bereich Informatik ist eher konservativ und betont die Rolle des Bachelor-Studiums als stabile Grundlage, von der ausgehend sich die Absolventen sehr verschiedenartigen Masterstudiengängen gemäß ihrer individuellen Interessen und Fähigkeiten zuwenden können. Wichtige aber eher speziellere Themen, wie die Robotik, die Künstliche Intelligenz, die Computergrafik, wurden nicht als verpflichtende Module in das Curriculum aufgenommen. Je nach Interesse können Studierende diese Module im Rahmen des Wahlbereichs Informatik, in dem mindestens 10 ECTS erbracht werden müssen, aber bereits im Bachelor-Studium belegen. Module aus dem Wahlbereich Informatik werden erst im dritten Studienjahr abgelegt. Sie dürfen dann im Masterstudiengang Informatik nicht erneut eingebracht werden. Alle Vorlesungen werden durch betreute Übungen in Kleingruppen von durchschnittlich 15 oder weniger Teilnehmern ergänzt, um neben theoretischen Kenntnissen auch methodische und praktische Fertigkeiten zu erwerben. Integraler Bestandteil des Studiums ist das Anwendungsfach im Umfang von 21 CP. Ziel des Anwendungsfachs ist die Befähigung zur Zusammenarbeit mit Experten aus dem Anwendungsgebiet, insbesondere zur Entwicklung von Informatik-Lösungen für Probleme aus dem Anwendungsgebiet. Neben den Standard-Anwendungsfächern Wirtschaftswissenschaften, Maschinenwesen, Mathematik, Elektrotechnik & Informationstechnik und Medizin können die Studierenden ein Sonderanwendungsfach aus dem Lehrangebot der TU München oder der LMU München wählen. Der Studiengang wird mit einer Bachelorarbeit und einem Bachelorkolloquium im Umfang von zusammen 15 Kreditpunkten abgeschlossen. Für den Bachelorstudiengang Informatik sind Praktika oder Berufserfahrungen keine Zulassungsvoraussetzungen. Sie können aber beim Eignungsfeststellungsverfahren für den Bachelorstudiengang berücksichtigt werden. Es müssen ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachgewiesen werden, wie es universitätsweit einheitlich geregelt ist. Für den Bachelorstudiengang Informatik müssen alle Bewerber ein Eignungsfeststellungsverfahren durchlaufen, das zweistufig aufgebaut ist: In der ersten Stufe entscheiden die Durchschnittsnote und fachspezifische Einzelnoten (Mathematik, Deutsch, Englisch und beste Note der Naturwissenschaften einschließlich Informatik) der Hochschulzugangsberechtigung, ob ein Bewerber sofort angenommen, sofort abgelehnt oder zu einem Auswahlgespräch (zweite Stufe) eingeladen wird. In dem Auswahlgespräch soll festgestellt werden, ob der Bewerber erwarten lässt, das Ziel des Studiengangs auf wissenschaftlicher Grundlage selbstständig und verantwortungsbewusst zu erreichen. In dem Gespräch werden keine besonderen Vorkenntnisse verlangt, die über das Niveau einer allgemeinen Gymnasialbildung hinausgehen. Von allen Bewerbern wird verlangt, dass sie mit dem Zulassungsantrag ein Motivationsschreiben einreichen, in dem sie die Wahl des Studienganges und der Hochschule begründen. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester. |
Bewertung | Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind die sehr gute personelle Ausstattung und die klar formulierten Ziele der Studiengänge (Anspruch der fachlichen Exzellenz, Ausbildung zum kompetenten Generalisten). Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einem Punkt als Auflage gefordert. |