ENAEE-Jahreskonferenz in Löwen, Belgien
Die zweite ENAEE-Konferenz findet am Mo./Di. den 16./17. September 2013 in der KU Löwen statt. Zur Würdigung des 40....Internationale Konferenz über die Rolle der fachspezifischen Qualitätssicherung
Das europäische Netzwerk der fachspezifischen Qualitätssicherer EASPA lädt ein zur internationalen Konferenz “Subject-based...Neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters erschienen
Eine neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters ist heute erschienen und steht für Sie zum Download bereit. Der Postversand startet...Studiengangname | Fahrzeugtechnik |
|---|---|
Studiengangname | Vehicle Engineering |
Abschlussgrad | Master of Science |
Studienform | Vollzeit-Studiengang |
Studiendauer | 2 Jahre |
Hochschultyp | Universität |
Hochschulname(n) | Technische Universität Berlin |
Trägerschaft der Hochschule(n) | staatlich |
Website | |
Fakultät/Fachbereich | Fakultät für Verkehrs- und Maschinensysteme |
Kontaktperson | André Schelewsky |
Telefon | +49 (0)30/314-29246 |
Staat | Germany |
Vergebene Siegel | ASIIN, AR, EUR-ACE® |
Beteiligte ASIIN-Fachausschüsse | FA 1 (Maschinenbau/Verfahrenstechnik) |
ASIIN-Siegel | |
Akkreditiert am | 27.03.2009 |
Akkreditiert bis | 30.09.2014 |
Auflagen | erfüllt |
Profil | Der Masterstudiengang „Fahrzeugtechnik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots mit einer stärker forschungsorientierten Ausrichtung. Die Hochschule erhebt für den Studiengang keine Studienbeiträge. Für Absolventen bieten sich nach Einschätzung der Hochschule in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie vielfältige Aufgaben in allen Bereichen der Forschung, der Projektierung, der Planung, der Entwicklung, der Konstruktion, der Produktion, der Montage, der Inbetriebnahme oder des Service und des Recyclings von Kraftfahrzeugen und Schienenfahrzeugen. Zunehmende Bedeutung sieht die Hochschule dabei für Methoden zur Minderung der Umweltbelastung (CO2-, Partikel- und Geräuschemission etc.), für die Gestaltung der Mensch-Maschinen-Schnittstellen und für die Absicherung von Funktionen des geplanten Fahrzeugs durch numerische Methoden. Weitere Aufgaben sieht die Hochschule in den Bereichen Vertrieb und Marketing oder in der Betriebsführung. Auch im Öffentlichen Dienst bieten sich aus Sicht der Hochschule Tätigkeitsmöglichkeiten, z. B. als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Assistent in Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitätsinstituten. Außerdem werden Ingenieure für Kraft- und Schienenfahrzeugtechnik in Behörden und Verbänden, in Technischen Überwachungsvereinen bzw. Prüfstellen sowie in öffentlichen oder industriellen Forschungseinrichtungen benötigt. Weitere Tätigkeiten bieten sich als Sachbearbeiter, Assistent, Gruppen- oder Abteilungsleiter bei Verkehrsunternehmen und Betreibern, wie z. B. der Deutschen Bahn AG, den zunehmenden Privatbahnen sowie bei Ingenieur- und Wirtschaftsbüros oder bei Beratungsgesellschaften (Consulting-Unternehmen). Tätigkeitsfelder in den verschiedenen Branchen sieht die Hochschule in der Entwicklung, Projektierung, Konstruktion und Fertigung von Kraft- und Schienenfahrzeugen, in der Durchführen von Material- und Produktprüfungen und im Erarbeiten entsprechender Prüfprozeduren, in der Unfallanalyse, der Auslegung und der Konzeption von Insassenschutzsystemen und Fahrzeugcrashstrukturen, in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion im Fahrzeug und bei der Entwicklung, in der Optimierung der Energie- und Ressourceneinsatzes über den Produktlebenszyklus und der Optimierung der Cost-of-Ownership sowie in der Entwicklung (meist numerischer) Methoden für die Produktentwicklung und in dem Erstellen von Einsatz-, Konkurrenz-, Wert-, Markt- und Wirtschaftlichkeitsanalysen. Die Absolventen sollen in der Lage sein, wissenschaftliche und technische Methoden auf dem neuesten Stand anzuwenden, selber zu erforschen und weiter zu entwickeln. Daneben sollen sie ein Verständnis für die Zusammenhänge des Gebietes entwickeln, das über eine allein technisch-fachliche Spezialisierung hinausreicht. Hierfür sollen sie in die Methoden wissenschaftlicher Problembehandlung eingeführt und ihre Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Denken und Arbeiten entwickelt werden, um später auch neuartige Problemstellungen erfolgreich analysieren und bearbeiten zu können. Darüber hinaus sollen die Studierenden lernen, ihr Fachgebiet in einem gesamtgesellschaftlichen Rahmen zu sehen und ihre Verantwortung in einem solchen Zusammenhang wahrzunehmen. Sie sollen dadurch in die Lage versetzt werden, den technologischen Wandel in Forschung, Entwicklung und Anwendung zu verstehen, zu beeinflussen und zu gestalten. Die Absolventen sollen befähigt sein, auf dem derzeitigen Stand der jeweiligen Technologie zu arbeiten und diese darüber hinaus aktiv und unter Berücksichtigung interdisziplinärer Methoden und Inhalte weiter zu entwickeln. Die kreative Mitarbeit in interdisziplinären Gruppen soll gefördert werden und die Studierenden sollen lernen, verantwortlich zu handeln, sowie eigene und Arbeitsergebnisse Dritter kritisch zu überprüfen und zu bewerten. Zusätzlich soll die Fähigkeit zur Vermittlung und öffentlichen Präsentation von fachlichen Erkenntnissen trainiert werden. Das Curriculum ist unterteilt in die Studienprofile Kraftfahrzeugsicherheit, Kraftfahrzeugdynamik, Prozessmanagement in der Kraftfahrzeugentwicklung, Entwurf und Konstruktion von Kraftfahrzeugen, Mensch-Maschine-Interaktion in Kraftfahrzeugen und Entwurf und Konstruktion von Schienenfahrzeugen. Insgesamt müssen 96 Kreditpunkte durch die Absolvierung von Lehrmodulen erbracht werden. Aus dem Bereich von Kern- und Profilmodule müssen mindestens 72 ECTS-Punkte eingebracht werden. Darin müssen Kern- und der Profilmodule jeweils mindestens im Umfang von 24 Kreditpunkten belegt werden. In den Kernmodulen werden die im Bachelorstudiengang vermittelten Grundlagen der Fahrzeugtechnik vertieft. Im Profilbereich können sich die Studierenden auf Schienenfahrzeugtechnik oder Kraftfahrzeugtechnik spezialisieren, lernen aber auch weitere Grundlagen und Methoden in ingenieurtechnischen Spezialgebieten, wie beispielsweise Mehrkörpersimulation, Finite Element Methoden oder höhere Strömungslehre kennen. Für den Masterstudiengang Fahrzeugtechnik ist ein Bachelor of Science in einer einschlägigen Ingenieurwissenschaft (Verkehrswesen, Maschinenbau, Physikalische Ingenieurwissenschaft) oder ein vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannter Abschluss. Zugelassen werden grundsätzlich auch Absolventen mit einem Bachelor- oder Diplomabschluss in Fahrzeugtechnik oder in Informationstechnik im Maschinenwesen. Der Studienbeginn liegt im Winter- und Sommersemester. |
Bewertung | Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind das umfangreiche Wahlangebot, die Art der Modularisierung sowie das didaktische Konzept mit vielen unterschiedlichen Prüfungsformen. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert. |
Siegel des Akkreditierungsrates | |
Akkreditiert am | 27.03.2009 |
Akkreditiert bis | 30.09.2014 |
Auflagen | erfüllt |
Profil | Der Masterstudiengang „Fahrzeugtechnik“ ist Bestandteil eines konsekutiven Angebots mit einer stärker forschungsorientierten Ausrichtung. Die Hochschule erhebt für den Studiengang keine Studienbeiträge. Für Absolventen bieten sich nach Einschätzung der Hochschule in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie vielfältige Aufgaben in allen Bereichen der Forschung, der Projektierung, der Planung, der Entwicklung, der Konstruktion, der Produktion, der Montage, der Inbetriebnahme oder des Service und des Recyclings von Kraftfahrzeugen und Schienenfahrzeugen. Zunehmende Bedeutung sieht die Hochschule dabei für Methoden zur Minderung der Umweltbelastung (CO2-, Partikel- und Geräuschemission etc.), für die Gestaltung der Mensch-Maschinen-Schnittstellen und für die Absicherung von Funktionen des geplanten Fahrzeugs durch numerische Methoden. Weitere Aufgaben sieht die Hochschule in den Bereichen Vertrieb und Marketing oder in der Betriebsführung. Auch im Öffentlichen Dienst bieten sich aus Sicht der Hochschule Tätigkeitsmöglichkeiten, z. B. als wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Assistent in Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitätsinstituten. Außerdem werden Ingenieure für Kraft- und Schienenfahrzeugtechnik in Behörden und Verbänden, in Technischen Überwachungsvereinen bzw. Prüfstellen sowie in öffentlichen oder industriellen Forschungseinrichtungen benötigt. Weitere Tätigkeiten bieten sich als Sachbearbeiter, Assistent, Gruppen- oder Abteilungsleiter bei Verkehrsunternehmen und Betreibern, wie z. B. der Deutschen Bahn AG, den zunehmenden Privatbahnen sowie bei Ingenieur- und Wirtschaftsbüros oder bei Beratungsgesellschaften (Consulting-Unternehmen). Tätigkeitsfelder in den verschiedenen Branchen sieht die Hochschule in der Entwicklung, Projektierung, Konstruktion und Fertigung von Kraft- und Schienenfahrzeugen, in der Durchführen von Material- und Produktprüfungen und im Erarbeiten entsprechender Prüfprozeduren, in der Unfallanalyse, der Auslegung und der Konzeption von Insassenschutzsystemen und Fahrzeugcrashstrukturen, in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion im Fahrzeug und bei der Entwicklung, in der Optimierung der Energie- und Ressourceneinsatzes über den Produktlebenszyklus und der Optimierung der Cost-of-Ownership sowie in der Entwicklung (meist numerischer) Methoden für die Produktentwicklung und in dem Erstellen von Einsatz-, Konkurrenz-, Wert-, Markt- und Wirtschaftlichkeitsanalysen. Die Absolventen sollen in der Lage sein, wissenschaftliche und technische Methoden auf dem neuesten Stand anzuwenden, selber zu erforschen und weiter zu entwickeln. Daneben sollen sie ein Verständnis für die Zusammenhänge des Gebietes entwickeln, das über eine allein technisch-fachliche Spezialisierung hinausreicht. Hierfür sollen sie in die Methoden wissenschaftlicher Problembehandlung eingeführt und ihre Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Denken und Arbeiten entwickelt werden, um später auch neuartige Problemstellungen erfolgreich analysieren und bearbeiten zu können. Darüber hinaus sollen die Studierenden lernen, ihr Fachgebiet in einem gesamtgesellschaftlichen Rahmen zu sehen und ihre Verantwortung in einem solchen Zusammenhang wahrzunehmen. Sie sollen dadurch in die Lage versetzt werden, den technologischen Wandel in Forschung, Entwicklung und Anwendung zu verstehen, zu beeinflussen und zu gestalten. Die Absolventen sollen befähigt sein, auf dem derzeitigen Stand der jeweiligen Technologie zu arbeiten und diese darüber hinaus aktiv und unter Berücksichtigung interdisziplinärer Methoden und Inhalte weiter zu entwickeln. Die kreative Mitarbeit in interdisziplinären Gruppen soll gefördert werden und die Studierenden sollen lernen, verantwortlich zu handeln, sowie eigene und Arbeitsergebnisse Dritter kritisch zu überprüfen und zu bewerten. Zusätzlich soll die Fähigkeit zur Vermittlung und öffentlichen Präsentation von fachlichen Erkenntnissen trainiert werden. Das Curriculum ist unterteilt in die Studienprofile Kraftfahrzeugsicherheit, Kraftfahrzeugdynamik, Prozessmanagement in der Kraftfahrzeugentwicklung, Entwurf und Konstruktion von Kraftfahrzeugen, Mensch-Maschine-Interaktion in Kraftfahrzeugen und Entwurf und Konstruktion von Schienenfahrzeugen. Insgesamt müssen 96 Kreditpunkte durch die Absolvierung von Lehrmodulen erbracht werden. Aus dem Bereich von Kern- und Profilmodule müssen mindestens 72 ECTS-Punkte eingebracht werden. Darin müssen Kern- und der Profilmodule jeweils mindestens im Umfang von 24 Kreditpunkten belegt werden. In den Kernmodulen werden die im Bachelorstudiengang vermittelten Grundlagen der Fahrzeugtechnik vertieft. Im Profilbereich können sich die Studierenden auf Schienenfahrzeugtechnik oder Kraftfahrzeugtechnik spezialisieren, lernen aber auch weitere Grundlagen und Methoden in ingenieurtechnischen Spezialgebieten, wie beispielsweise Mehrkörpersimulation, Finite Element Methoden oder höhere Strömungslehre kennen. Für den Masterstudiengang Fahrzeugtechnik ist ein Bachelor of Science in einer einschlägigen Ingenieurwissenschaft (Verkehrswesen, Maschinenbau, Physikalische Ingenieurwissenschaft) oder ein vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannter Abschluss. Zugelassen werden grundsätzlich auch Absolventen mit einem Bachelor- oder Diplomabschluss in Fahrzeugtechnik oder in Informationstechnik im Maschinenwesen. Der Studienbeginn liegt im Winter- und Sommersemester. |
Bewertung | Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind das umfangreiche Wahlangebot, die Art der Modularisierung sowie das didaktische Konzept mit vielen unterschiedlichen Prüfungsformen. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert. |