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ENAEE-Jahreskonferenz in Löwen, Belgien

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Internationale Konferenz über die Rolle der fachspezifischen Qualitätssicherung

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Neue Ausgabe des ASIIN-Newsletters erschienen

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Akkreditierte Studiengänge



Studiengangname
(Originalsprache)

Toxikologie

Studiengangname
(engl. Übersetzung)

Toxikology

Abschlussgrad

Master of Science

Studienform

Vollzeit-Studiengang

Studiendauer

2 Jahre

Hochschultyp

Universität

Hochschulname(n)

Technische Universität Kaiserslautern

Trägerschaft der Hochschule(n)

staatlich

Website

http://www.uni-kl.de

Fakultät/Fachbereich

Fachbereich Chemie

Kontaktperson

Prof. Dr. Dieter Schrenk

Telefon

+49 631-205-3217

E-Mail

schrenk@rhrk.uni-kl.de

Staat

Germany

Vergebene Siegel

ASIIN, AR

Beteiligte ASIIN-Fachausschüsse

FA 10 (Biowissenschaften)

ASIIN-Siegel

Akkreditiert am

07.12.2007

Akkreditiert bis

30.09.2013

Auflagen
(Originalsprache)

erfüllt

Profil

Der Masterstudiengang „Toxikologie“ ist ein nicht-konsekutives Programm und besitzt ein stärker forschungsorientiertes Profil. Für den Studiengang erhebt die Hochschule gemäß den Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz für postgraduale Zweitstudiengänge Studiengebühren in Höhe von EUR 650 pro Semester. Der Studiengang ist national ausgerichtet, eine Reihe von Modulen sollen jedoch bei Bedarf auf Englisch angeboten werden können. Der Masterstudiengang soll eine forschungsorientierte Ausbildung/Vertiefung, aufbauend auf einer biochemisch-chemisch geprägten Grundausbildung ermöglichen. Der Master-Abschluss soll die Absolventen befähigen, berufliche Aufgaben in der Toxikologie auszuüben, insbesondere solche in der toxikologischen Forschung, in der Entwicklung und Risikoabschätzung von Arzneimitteln und Pflanzenschutzmitteln oder auch im Bereich der Chemikaliensicherheit. Als Lernergebnisse sollen die Absolventen befähigt sein, mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden zur Aufklärung der molekularen Wirkmechanismen von Stoffen beizutragen. Hierzu sollen sie über vertiefte Kompetenzen auf allen wichtigen Gebieten der theoretischen und praktischen Toxikologie verfügen und deren moderne Arbeitsmethoden anwenden können. Unter Einsatz strukturierter analytischer Vorgehensweise sollen sie befähigt sein zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Einbeziehung der einschlägigen Fachliteratur. Arbeitsergebnisse sollen sie auf der Grundlage ihres Fachwissens und ihrer Erfahrungen verantwortungsbewusst bewerten und die Grenzen und Folgen toxikologischer Aussagen und Verfahrensweisen kritisch abschätzen können. Sie sollen in die Lage versetzt sein, wissenschaftliche Themen in Vorträgen zu präsentieren, über wissenschaftliche Fragestellungen zu diskutieren und in Teams zu arbeiten. Das Curriculum setzt sich zusammen aus den Modulen Toxikologisches Industriepraktikum I und II (nach dem ersten bzw. dritten Semester), Versuchstierkunde und Tierphysiologie, Allgemeine Toxikologie und Pharmakologie, Molekularbiologische Arbeitsmethoden, Grundlagen der Risikobewertung, Chemische Kanzerogenese, Toxikologisches Forschungspraktikum (nach dem 2. Semester), Spezielle Toxikologie und Pharmakologie, Angewandte Risikobewertung, Toxikologie in der chemischen Industrie, Biostatistik und Epidemiologie Teil I und II (über zwei Semester), Fachspezifische Vertiefung Toxikologie, „Forschung, Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln“, Grundlagen der Pathologie, Freiraummodul (überfachliche Schlüsselkompetenzen) sowie den Wahlpflichtmodulen 1-4 (davon eins im ersten, zwei im zweiten und eins im dritten Semester). Der Studiengang wird mit einer Masterarbeit im Umfang von 30 Kreditpunkten abgeschlossen. Die Toxikologischen Industriepraktika werden von den Firmen BASF, Boehringer Ingelheim und Merck angeboten. Jeder Studierende nimmt nach Wahl (und Kapazität) im Laufe seines Studiums zwei der drei Praktika wahr. Im Rahmen der Praktika werden im Wochenrhythmus einzelne Labore durchlaufen. Bei BASF sind die Labore Akute Toxikologie, Alternative Methoden, Inhalationstoxikologie, Reproduktionstoxikologie, Gentoxikologie, Pathologie, Klinische Pathologie, Subchronische / Chronische Toxikologie, Ökologie und GLP vorgesehen. Bei Boehringer Ingelheim sind die Sachgebiete in vitro und in vivo Toxikologie (und angrenzende Gebiete), Planung, Durchführung und Auswertung von Studien sowie deren Fehlermöglichkeiten und Grenzen, Bearbeitung von Fragestellungen zur präklinischen Sicherheit sowie Erstellung von Gutachten und regulatorischen Dokumenten geplant. Bei Merck erstreckt sich das Praktikum auf die Themengebiete in vivo (Nager und Nicht-Nager), Mutagenese/In silico, Pathologie, Hämatologie/Klinische Chemie und Molekulare Toxikologie und soll auch ein 6-wöchiges Forschungspraktikum umfassen. Für die vier Wahlpflichtmodule besteht jeweils ein eigenständiger Katalog, aus dem die Studierenden ein Modul belegen müssen. Im Katalog 1 stehen die Module Molekulare Physiologie, Tumorbiochemie, Biologie, Biotechnologie und Naturstoffchemie I zu Auswahl. Im Katalog 2 sind es die Module Instrumentelle Naturstoffanalytik, Moderne Methoden der Massenspektrometrie, Toxicogenomics, im Katalog 3 sind es die Module Massenspektrometrie in der Analytik, Naturstoffchemie II, Pharmakologisch aktive Naturstoffe und im Katalog 4 Mycotoxine sowie „Antibiotika und andere biologisch aktive Naturstoffe“. Für das Freiraummodul wird je nach Wahl auf Veranstaltungen der International School for Graduate Students der TU Kaiserslautern zurückgegriffen werden. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen sehen einen Bachelor-Grad im Fach Chemie oder in einem diesem Fach gleichwertigen oder verwandten naturwissenschaftlichen Fach wie beispielsweise Biochemie, Biophysik oder Lebensmittelchemie vor. Sofern mehr Bewerbungen eingehen als Plätze verfügbar sind, soll ein vom Fachbereich Chemie beschlossenes qualitätsorientiertes, mehrstufiges Auswahlverfahren, das z.B. die Berücksichtigung der Bachelor-Note, Interviews oder schriftlichen Aufnahmeprüfungen beinhalten kann, durchgeführt werden. Weiterhin sollen Englischkenntnisse nach TOEFL 550 / Computer-TOEFL 213 (Test of English as Foreign Language) oder gleichwertige Prüfungen nachgewiesen werden. Auch setze der Masterstudiengang neben sehr guten Englischkenntnissen das Beherrschen der deutschen Sprache voraus. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.

Bewertung

Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind die Einrichtung des Studiengangs, für den ein Bedarf existiert, an sich, die enge Kooperation mit einschlägigen Unternehmen sowie die erkennbare Praxisrelevanz. Weiterhin drückt sich die Erfahrung im Fachgebiet bereits deutlich im Verbleib der Absolventen des Studiengangs Lebensmittelchemie in Toxikologie bezogenen Berufsfeldern aus. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

Auflagen
(engl. Übersetzung)

fulfilled

Siegel des Akkreditierungsrates

Akkreditiert am

07.12.2007

Akkreditiert bis

30.09.2013

Auflagen

erfüllt

Profil

Der Masterstudiengang „Toxikologie“ ist ein nicht-konsekutives Programm und besitzt ein stärker forschungsorientiertes Profil. Für den Studiengang erhebt die Hochschule gemäß den Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz für postgraduale Zweitstudiengänge Studiengebühren in Höhe von EUR 650 pro Semester. Der Studiengang ist national ausgerichtet, eine Reihe von Modulen sollen jedoch bei Bedarf auf Englisch angeboten werden können. Der Masterstudiengang soll eine forschungsorientierte Ausbildung/Vertiefung, aufbauend auf einer biochemisch-chemisch geprägten Grundausbildung ermöglichen. Der Master-Abschluss soll die Absolventen befähigen, berufliche Aufgaben in der Toxikologie auszuüben, insbesondere solche in der toxikologischen Forschung, in der Entwicklung und Risikoabschätzung von Arzneimitteln und Pflanzenschutzmitteln oder auch im Bereich der Chemikaliensicherheit. Als Lernergebnisse sollen die Absolventen befähigt sein, mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden zur Aufklärung der molekularen Wirkmechanismen von Stoffen beizutragen. Hierzu sollen sie über vertiefte Kompetenzen auf allen wichtigen Gebieten der theoretischen und praktischen Toxikologie verfügen und deren moderne Arbeitsmethoden anwenden können. Unter Einsatz strukturierter analytischer Vorgehensweise sollen sie befähigt sein zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten unter Einbeziehung der einschlägigen Fachliteratur. Arbeitsergebnisse sollen sie auf der Grundlage ihres Fachwissens und ihrer Erfahrungen verantwortungsbewusst bewerten und die Grenzen und Folgen toxikologischer Aussagen und Verfahrensweisen kritisch abschätzen können. Sie sollen in die Lage versetzt sein, wissenschaftliche Themen in Vorträgen zu präsentieren, über wissenschaftliche Fragestellungen zu diskutieren und in Teams zu arbeiten. Das Curriculum setzt sich zusammen aus den Modulen Toxikologisches Industriepraktikum I und II (nach dem ersten bzw. dritten Semester), Versuchstierkunde und Tierphysiologie, Allgemeine Toxikologie und Pharmakologie, Molekularbiologische Arbeitsmethoden, Grundlagen der Risikobewertung, Chemische Kanzerogenese, Toxikologisches Forschungspraktikum (nach dem 2. Semester), Spezielle Toxikologie und Pharmakologie, Angewandte Risikobewertung, Toxikologie in der chemischen Industrie, Biostatistik und Epidemiologie Teil I und II (über zwei Semester), Fachspezifische Vertiefung Toxikologie, „Forschung, Entwicklung und Zulassung von Arzneimitteln“, Grundlagen der Pathologie, Freiraummodul (überfachliche Schlüsselkompetenzen) sowie den Wahlpflichtmodulen 1-4 (davon eins im ersten, zwei im zweiten und eins im dritten Semester). Der Studiengang wird mit einer Masterarbeit im Umfang von 30 Kreditpunkten abgeschlossen. Die Toxikologischen Industriepraktika werden von den Firmen BASF, Boehringer Ingelheim und Merck angeboten. Jeder Studierende nimmt nach Wahl (und Kapazität) im Laufe seines Studiums zwei der drei Praktika wahr. Im Rahmen der Praktika werden im Wochenrhythmus einzelne Labore durchlaufen. Bei BASF sind die Labore Akute Toxikologie, Alternative Methoden, Inhalationstoxikologie, Reproduktionstoxikologie, Gentoxikologie, Pathologie, Klinische Pathologie, Subchronische / Chronische Toxikologie, Ökologie und GLP vorgesehen. Bei Boehringer Ingelheim sind die Sachgebiete in vitro und in vivo Toxikologie (und angrenzende Gebiete), Planung, Durchführung und Auswertung von Studien sowie deren Fehlermöglichkeiten und Grenzen, Bearbeitung von Fragestellungen zur präklinischen Sicherheit sowie Erstellung von Gutachten und regulatorischen Dokumenten geplant. Bei Merck erstreckt sich das Praktikum auf die Themengebiete in vivo (Nager und Nicht-Nager), Mutagenese/In silico, Pathologie, Hämatologie/Klinische Chemie und Molekulare Toxikologie und soll auch ein 6-wöchiges Forschungspraktikum umfassen. Für die vier Wahlpflichtmodule besteht jeweils ein eigenständiger Katalog, aus dem die Studierenden ein Modul belegen müssen. Im Katalog 1 stehen die Module Molekulare Physiologie, Tumorbiochemie, Biologie, Biotechnologie und Naturstoffchemie I zu Auswahl. Im Katalog 2 sind es die Module Instrumentelle Naturstoffanalytik, Moderne Methoden der Massenspektrometrie, Toxicogenomics, im Katalog 3 sind es die Module Massenspektrometrie in der Analytik, Naturstoffchemie II, Pharmakologisch aktive Naturstoffe und im Katalog 4 Mycotoxine sowie „Antibiotika und andere biologisch aktive Naturstoffe“. Für das Freiraummodul wird je nach Wahl auf Veranstaltungen der International School for Graduate Students der TU Kaiserslautern zurückgegriffen werden. Die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen sehen einen Bachelor-Grad im Fach Chemie oder in einem diesem Fach gleichwertigen oder verwandten naturwissenschaftlichen Fach wie beispielsweise Biochemie, Biophysik oder Lebensmittelchemie vor. Sofern mehr Bewerbungen eingehen als Plätze verfügbar sind, soll ein vom Fachbereich Chemie beschlossenes qualitätsorientiertes, mehrstufiges Auswahlverfahren, das z.B. die Berücksichtigung der Bachelor-Note, Interviews oder schriftlichen Aufnahmeprüfungen beinhalten kann, durchgeführt werden. Weiterhin sollen Englischkenntnisse nach TOEFL 550 / Computer-TOEFL 213 (Test of English as Foreign Language) oder gleichwertige Prüfungen nachgewiesen werden. Auch setze der Masterstudiengang neben sehr guten Englischkenntnissen das Beherrschen der deutschen Sprache voraus. Der Studienbeginn liegt im Wintersemester.

Bewertung

Gutachter, Fachausschuss und Akkreditierungskommission der ASIIN gewinnen insgesamt einen positiven Eindruck vom Studiengang. Positiv hervorzuheben sind die Einrichtung des Studiengangs, für den ein Bedarf existiert, an sich, die enge Kooperation mit einschlägigen Unternehmen sowie die erkennbare Praxisrelevanz. Weiterhin drückt sich die Erfahrung im Fachgebiet bereits deutlich im Verbleib der Absolventen des Studiengangs Lebensmittelchemie in Toxikologie bezogenen Berufsfeldern aus. Im Verlauf des Akkreditierungsverfahrens wurden Schwachstellen ausgeräumt und Verbesserungen in einzelnen Punkten als Auflagen gefordert.

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